Halbfinale in Monastir/TU

20190912

Liebe alle

Nach vielem Stress am Flughafen Genf, wo man mich trotz allen notwendigen Papieren und Tests einfach nicht ins Flugzeug lassen wollte und mir dann nach allem das Rotlicht in letzter Sekunde doch noch ins Grünlicht umwandelte, landete ich schliesslich in Tunis. Aber hier sollte das Ganze noch nicht fertig sein.. trotz der Turniereinladung des Direktors von Monastir und allem Notwendigen, liessen sie mich und zwei weitere Tennisspielerinnen während einer Stunde nicht in den Shuttlebus einsteigen, plötzlich ging es dann einfach. Ohne mich beklagen zu wollen, aber zeitweise verlangt unser Profialltag schon extrem viel ab, was das Reisen und die Bestimmungen betrifft (vieles ja auch zu Recht).

Beim Turnier in Monastir erreichte ich das Halbfinale. Gegen die Polin Weronika Falkowska und dreifachen Turniersiegerin bei den letzten drei Turnieren in Monastir, spielte ich ein extrem enges Match und verlor im zweiten Satz mit 6:7.

Während der Pandemiezeit sind die 15k-Turniere sehr stark besetzt. Seien es Spielerinnen von den Top 300 bis zu den „ jungen wilden“ besten Weltjuniorinnen... es ist schon ein Geschenk, wenn man bei einem 15k Turnier im Hauptfeld steht. Nun muss ich irgendwie aus diesem engen „Knäuel“ rauskommen, wo sich doch so viele Spielerinnen das gleiche Ziel und den gleichen Traum verwirklichen wollen... wichtig doch, dass ich zusammen mit meinem engsten Umfeld gut plane, trainiere und stetig mit klarem Fokus mich Schritt für Schritt nach vorne arbeite.

Übrigens... meine Rückreise heute von Tunis-via Frankfurt( Abflug 2:55 morgens) hat es dann auch noch in sich... diesmal mein Verschulden.. im Zug von Zürich Flughafen nach Thun bemerkte ich müde wie nur sonst was, dass ich meine grosse Tennisstasche im Coop Zürich Flughafen habe stehen lassen... in Bern hatte ich zwei Minuten Zeit, in den Zug Bern-Zürich Flughafen umzusteigen... nach dem Motto  „guter Ding will W(eile) haben... mein Tennis-Reisekoffer war noch da!

Nun, nach reichlicher Odysse in Thun angekommen, gönne ich mir den selbstgebackenen Apfelstrudel von meinem Omi!

bis bald und vielleicht auf einen etwas „ruhigeren“ nächsten Bericht..

es grüsst euch alle herzlichst

eure Valentina

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